Hedwig Zaugg, die bislang älteste bekannte Einwohnerin der Schweiz, verstarb am 28. Oktober 2026 friedlich in einem Seniorenpark in Huttwil. Sie wurde 111 Jahre alt, nachdem sie am 17. Mai 1915 in Walterswil im Kanton Bern geboren worden war. Zaugg erlebte zwei Weltkriege und zahlreiche persönliche Schicksalsschläge. Als sie erst dreieinhalb Jahre alt war, verlor sie ihre Mutter an der Spanischen Grippe. Auf einem kleinen Bauernhof wuchs sie mit drei Geschwistern auf und half schon früh im Haushalt mit. Im Mai 2026 feierte sie ihren 111. Geburtstag und gab in einem Interview mit der Zeitung Blick Einblicke in ihr Leben. Sie betonte einen bescheidenen Lebensstil, regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung. „Ich habe meinen Kindern immer gesagt, dass sie drei Baumnüsse am Tag essen sollen. Das ist auch gut fürs Gehirn“, erklärte sie. Ob die Nüsse tatsächlich zu ihrer Langlebigkeit beitrugen, ist nicht wissenschaftlich belegt; auch die Gene könnten eine Rolle gespielt haben, denn ihr Vater erreichte fast 100 Jahre. Als Blick nach dem Geheimnis ihres langen Lebens fragte, antwortete Zaugg: „Wir haben einfach gelebt und das Leben genommen, wie es kommt.“ Diese Einstellung prägte ihr ganzes Leben, das trotz vieler Herausforderungen von Ausdauer und einer positiven Haltung gekennzeichnet war.
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